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Freizeit

Mai 2018 +++ Ausflug nach Berlin

Dies war eine viertägige Berlinfahrt mit drei Übernachtungen. Donnerstag hin und Sonntag zurück. Mit dem ICE ging es nach Berlin. Für die meisten war es das erste Mal mit der Bahn auf der Neubaustrecke, und allein schon diese Fahrt war ein Erlebnis für sich. Irgendwo zwischen Erlangen und Berlin war der Zug so viel schneller unterwegs als vom Fahrplan her vorgesehen, dass er vor einem Bahnhof an einem Signal halten musste. Dieser zunächst harmlos erscheinende Vorfall entwickelte sich dann, man glaubt es kaum, zu einer satten Verspätung von einer dreiviertel Stunde, allein deswegen, weil der Lokführer den Zug zu früh losfahren ließ, so dass das noch rote Signal leicht überfahren wurde. Dann ging es nur noch mit einem Anruf bei der Bahnzentrale weiter. In Berlin stand viel Shopping auf dem Programm, natürlich vor allem für die Frauen. Auf den Fernsehturm sind wir hochgefahren, der Ausblick ist schon sehenswert, und das Wort "Fernsehturm" spielt seine ganze Doppeldeutigkeit aus. Wir sind viel herumgelaufen die drei Tage. Untergebracht waren wir in einem Hotel, welches sowohl von der U- als auch von der S-Bahn aus gut zu Fuß erreichbar war, das war sehr praktisch. Ein Teil besuchte das Technische Museum in der Trebbiner Straße, das ist am ehesten vergleichbar mit dem Deutschen Museum in München, nur nicht ganz so groß. Ein Teil besuchte das Stadion, welches 1936 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele war. Wir waren am Ort des Lastwagen-Terroranschlags bei der Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche. Und noch vieles mehr, was dem Schreiber dieser Zeilen jetzt gerade nicht einfällt.

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Juni 2017 +++ Ausflug nach Kleinwalsertal

 

Die meisten fuhren mit der Bahn nach Oberstdorf. Von dort ging es mit dem Bus weiter bis zum unteren Ende der Breitachklamm. Diese Schlucht ist besonders schmal und gleichzeitig tief eingeschnitten, es ist phantastisch. Wir wanderten vom unteren bis zum oberen Ende durch, das ist nicht schwer, der Weg ist gut ausgebaut. Das ist schon ein besonderes Erlebnis. Man sieht zum Beispiel Baumstämme, eingeklemmt zwischen den Felsen, offenbar angespült durch Hochwasser. Wenn man oben herauskommt, ist es nicht mehr weit bis zur Grenze nach Österreich. Und dann ist man auch schon im Kleinwalsertal. Das Kleinwalsertal ist geografisch eine Besonderheit: Es ist zwar österreichisch, aber auf normalem Verkehrsweg nur über Deutschland zu erreichen. Es gibt nur eine einzige Straße, und die kommt von Deutschland her. Man müsste hohe Pässe bergsteigerisch überwinden, um direkt von Österreich aus dort hin zu kommen. Dieses Tal ist wunderschön, wie aus dem Bilderbuch. Die ganze Wanderung war wie aus dem Bilderbuch. Wir sind das Tal teils zu Fuß, teils mit dem Bus entlang gewandert bzw. gefahren. Bis zu der Stelle, wo es dann steil bergauf ging zu unserer ersten Herberge. Das war dann schon etwas anstrengend, es waren gefühlte zweihundert Höhenmeter. Am nächsten Tag ging es zu Fuß einen Höhenweg entlang, so ungefähr parallel zum Tal. Das ist dann nochmal ein ganz anderer Blickwinkel auf die Natur. Dann ging es wieder hinunter, die einen zu Fuß, die anderen mit einem Sessellift. Weiter ging es wieder bergauf, auf der anderen Seite des Tals, bis zu unserer zweiten Herberge. Das war nicht so steil wie am Vortag, aber viel weiter. In der zweiten Herberge stellte sich dann rein zufällig heraus, dass es dort ein Abendprogramm gibt, das haben wir gerne mitgenommen. Am nächsten Tag ging es dann direkt bei der Herberge mit einem Kabinenlift wieder hinunter, und unten waren wir wieder in Deutschland. Mit dem Bus ging es nach Oberstdorf zum Bahnhof.

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